Hans-Peter Zopf mit goldenem Verdienstzeichen der Republik ausgezeichnet

Hans-Peter Zopf nimmt stolz die hohe Auszeichnung entgegen.

Hans-Peter Zopf, Mitglied der Bundesligakommission, wurde am vergangenen Wochenende im Rahmen des ASKÖ Bundestags in Mayrhofen/Zillertal von Bundesminister Norbert Darabos und BSO-Präsidenten Peter Wittmann mit dem goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Grund dafür ist sein jahrelanges Engagement im Österreichischen Sport in vielfachen Positionen. Hans-Peter Zopf ist neben seiner Tätigkeit in der BLK bereits seit über 10 Jahren ASKÖ Bundesreferent für die Sparte Judo. Außerdem ist er seit Jahren Vereinsführer des Judo Gym Salzburg/Seekirchen und war erfolgreicher Coach und Manager des ASK Salzburg sowie Landestrainer in Salzburg. Nach einer kurzen Überraschungslähmung fand er gleich wieder motivierende Worte: „Diese Auszeichnung teile ich mit allen Freunden, die mir in den vielen Jahren geholfen haben. Es ist auch ein Auftrag und Verpflichtung weiterhin für den Judosport zu arbeiten.

Termine und Begegnungen 2012 – UPDATE Bestimmungen

Der Meister ist kaum gekürt, wirft die neue Saison bereits ihre Schatten voraus. Die Bundesligakommission hat eben die Termine und Begegnungen für die kommende Saison fixiert. In der Olympiasaison werden 4 Runden im Frühjahr und 5 Runden sowie das Final4 der 1. BL in Herbst ausgetragen. In der ersten Bundesliga nimmt Vöcklabuck den Platz des Absteigers Wels ein. In der zweiten Bundesliga wurde die Anzahl der Teams auf 9 erhöht und neu (wieder) dabei ist das Team aus Kirchham. Ebenfalls aktualisiert wurden die Bestimmungen.

Übersicht Termine_Begegnungen

Aktualisierte Bestimmung

Keine hängenden Köpfe, aber ein Meister zum Nachdenken

IMG_1525Weder bei den Pinzgauern noch bei den Flachgauern gab es wirklich hängende Köpfe. Die Füchse verloren glatter als erwartet gegen den späteren Meister und die Gastgeber aus Straßwalchen mussten zur Kenntnis nehmen, dass jede Serie ein Ende hat, auch wenn das knappe Ergebnis sichtlich weh tat. “Den UJZlern ist die Revanche geglückt”, sprach Gerhard Dorfinger und gratulierte. Schwerer taten sich da schon die Judokas und Trainer des Rekordmeisters Mühlviertel. Nach dem gewonnenen “Krimi” gegen Erzrivalen Flachgau sah man schon fast den Meisterpokal wieder ins Mühlviertel wandern. Im Finale jedoch machte das absolut beste Team des gesamten Jahres diese Vorstellung zunichte und krönte sich nach einer tollen Leistung mit dem ersten Mannschaftstitel in der Vereinsgeschichte. Freund und “Feind” gratulierten aufrichtig dem neuen Meister Volksbank Galaxy Judo Tigers Wien, der nach 23 Jahren den begehrten Titel wieder in die Bundeshauptstadt holte. IMG_1478Einer der damals für das Wiener Manner Team alle Kämpfe gewann ist jetzt wieder Meister – diesmal als Trainer – Tiger-Dompteur Thomas Haasmann. Vor Heiserkeit kaum mehr über eine Stimme verfügend, durfte er das Schulterklopfen über sich ergehen lassen und war nach den vielen Busserln mit seinen Judoka und mitgereisten Fans sichtlich gerührt. “De Buam san a Wahnsinn”, zollte er seinen Sportlern großen Respekt und der zuvor als Mister Bundesliga geehrte Marcel Ott sprach zum ORF Mann Thomas Hözl, “Mir ham a super Mannschaft und an Trainer der für uns stirbt”. Solche Aussprüche hört man natürlich gerne und drücken bei dem einen und anderen, auch hartgesottenen, Tigerfan auf die Tränendrüse. Gefallen hat es auch dem rührigen “Tiger-Präsi” Rudi Eitelberger sowie dem Hauptsponsor Volksbank-Direktor Wolfgang Layer, der sich angesichts der überwiegenden Raiffeisen Werbung sicher so seine Gedanken machte. Dass man in Wien aber schon seit einiger Zeit neue Wege geht und nicht mehr der einstige zerstrittene Landesverband ist, zeigte sich auch in der Anwesenheit des neuen Wiener Präsidenten Ernst Raser und der Wiener Judolegende Lutz Lischka, die ebenfalls beide denn ganzen Tag über in der Halle die Daumen für ihre Wiener Mannschaft drückten. Wie viele andere der ca. 1200 Zuseher auch waren sie vom Auftreten der Tigers sowohl was die Technik, Kraft, Kondition und auch Körpersprache betraf, begeistert. Dass sich mit den Galaxy Tigers ein Verein die Meisterkrone aufsetzt, der zur Zeit auch in allen Nachwuchsbewerben führend ist, sollte doch etwas zum Nachdenken anregen. Neue, oder doch wieder alte, aber auf alle Fälle erfolgreiche Strukturen und Trainingsmethoden, gepaart mit einem hohen persönlichen Einsatz, der weit über die üblichen Trainingszeiten hinaus reicht, sind das Markenzeichen des neuen Meistertrainers Thomas Haasmann. Dass es ihm, neben der totalen Identifikation seiner Sportler mit dem Verein auch gelungen ist, seine Stammlegionäre so heiß zu machen, dass diese nach den Kämpfen Jubelsprünge vollbringen als hätten sie die Rumänische Meisterschaft gewonnen, ist wohl auf seine Gabe, mit Menschen umzugehen und zu begeistern, zurückzuführen. Auch wenn alle wissen, dass vieles im Verein auf Obertiger Haasmann zugeschnitten ist, so muss man aber auch den beiden Südstadttrainern Masaki Ueda und Anton Summer (er war übrigens auch als Kämpfer im Wiener Meisterteam von 1988 mit dabei), zu ihrer Arbeit mit den Sportlern gratulieren. Bis zum nächsten Finale sind nun die Tigers aus Wien die Gejagten und man kann durchaus gespannt sein, wie die Entwicklung dieses ja noch jungen Judoteams weitergeht.

Der Meister 2011 heißt Volksbank Galaxy Judo Tigers

Die Galaxytigers holen sich in Strasswalchen den Meistertitel 2011.

Lazea gewinnt gegen Huemer – 1:0 für die Tigers
Georg Reiter wirft Alex Weichinger Ippon – 1:1
Als alle schon an ein Unentschieden glauben knallt Marcel Ott Peter Scharinger mit O Soto Gari auf den Rücken – 2:1 für die Tigers.
Es geht in der Tonart weiter – Ippon für Albert Fercher gegen Stefan Kuciara – 2:2.
Manuel Reichmann verlangt Liparteliani alles ab, unterliegt aber schließlich mit Ippon – 3:2 für Mühlviertel.
Julian Reichstein überrascht Legionär Zhorzolani und siegt sensationell mit Ippon – 3:3.
Daniel Allertorfer gibt alles, muss sich aber gegen Daniel Brata mit Wazaari geschlagen geben – Pausenstand 4:3 für die Galaxytigers.

Durchgang 2:
Lazea würgt Matthias Huemer ab und stellt auf 5:3.
Alex Weichinger siegt mit Yuko gegen Georg Reiter und stellt auf 6:3 für die Tigers.
Marcel Ott wirft Simon Hofer mit Seoi Nage Ippon und stellt auf 7:3 für die Tigers.
Stefan Kuciara holt ein Unentschieden gegen Rene Schaubmayr und macht den Meistertitel 2011 fix – weiter 7:3, in den verbleibenden 3 Kämpfen nicht mehr aufzuholen für Mühlviertel.
Ergebniskorrektur durch Albert Fercher, der gegen Manuel Reichmann gewinnt und auf 7:4 verkürzt.
Lipartelilani wirft Grekov im Duell der Legionäre mit Ippon und stellt aus 7:5.
Zhorzolani revanchiert sich bei Reichstein Julian und stellt den Endstand von 7:6 her.

Hier gibt’s die Einzelkämpfe im Detail Einzelergebnisse

FOTOS

Weitere Bilder von ÖJV-Fotograf Christian Fidler

Halbfinale 2: Nichts für schwache Nerven – Mühlviertel zieht ins Finale ein

Mühlviertel siegt aufgrund der besseren Unterbewertung und zieht ins Finale ein.

IMG_1214Lupo Paischer stellt gegen Reini Pühringer auf 1:0 für Flachgau.
Georg Reiter stellt gegen Bernhard Pohn auf 1:1.
Rene Schneider gegen Peter Scharinger endet unentschieden – es bleibt 1:1.
Hannes Wartbichler kontert einen Seoi Nage von Albert Fercher und stellt auf 2:1 für Flachgau.
Der georgische Grand Prix Sieger von Abu  Dhabi Liparteliani wirft Max Schirnhofer Ippon und gleicht aus – 2:2.
Stefan Kronberger trotzt Zhorzolani ein Unentschieden ab – es bleibt 2:2.
Barna Bor besiegt Daniel Allerstorfer und fixiert die 3:2 Pausenführung für Flachgau.

Durchgang 2:
Lupo Paischer stellt mit Ippon für Hebelgriff gegen Matthias Huemer auf 4:2 für Flachgau.
Georg Reiter siegt gegen Bernhard Pohn mit Ippon und verkürzt auf 4:3.
Rene Schneider wirft Peter Scharinger Ippon mit Seoi Nage und stellt auf 5:3 für Flachgau.
Albert Fercher hält Felix Schirnhofer fest und verkürzt auf 5:4.
Liparteliani knallt Max Schirnhofer mit Koshi Guruma auf den Rücken und stellt den Gleichstand her – 5:5.
Zhorzolani hebelt Stefan Kronberger ab und bringt Mühlviertel estmals in Führung.
Daniel Allertorfer verliert gegen Barna Bor mit Yuko – Endstand 6:6, allerdings 57:52 in der Unterbewertung für Mühlviertel.

Die Details zu den einzelnen Kämpfen gibts hier Einzelergebnisse
FOTOS

Halbfinale 1: Galaxytigers ziehen ins Finale ein!

Grunddurchgangssieger Galaxytigers aus Wien siegen gegen Pinzgau mit 9:3 und ziehen ins Finale ein.

Robert Kopiske stellt gegen Kudera auf 1:0 für Pinzgau.
Andi Mitterfellner stellt gegen Weichinger auf 2:0 für Pinzgau.
Marcel Ott wirft Jozef Krnac 2x Wazaari und verkürzt auf 2:1.
Manuel Reichmann knallt Hermann Höllwarth mit O Soto Gari auf die Matte – 2:2.
Valentin Grekov stellt gegen Aschaber auf 3:2 für die Galaxytigers.
Julian Reichstein fightet Christoph Mayer nieder und stellt auf 4:2 für die Tigers.
Daniel Brata übernimmt Rupert Riess mit O Uchi Gari und stellt auf 5:2 für die Tigers.

Es geht weiter mit Durchgang 2:
Robert Kopiske verkürzt gegen Stefan Kudera auf 3:5.
Alex Weichinger und Andi Mitterfellner trennen sich unentschieden – weiter 3:5.
Marcel Ott besiegt auch im 2. Durchgang Jozef Krnac und stellt auf 6:3 für die Tigers.
Stefan Kuciara gegen Hermann Höllwarth endet untschieden – weiter 6:3 für die Tigers.
Manuel Reichmann siegt gegen Christian Riess mit Ippon und fixiert den Finaleinzug der Galaxytigers – 7:3.
Valentin Grekov wirft Christoph Mayer Ippon mit Ko Soto Gake – 8:3.
Daniel Brata fixiert gegen Rupert Riess den Endstand von 9:3.

Die komplette Aufstellung und live-results gibts hier Einzelergebnisse

Fotos

Unsere Topathleten freuen sich auf Weltklassekonkurrenz

Bei all den prominenten Namen die in Zusammenhang mit dem heurigen Final Four bereits genannt wurden und über die man in den verschiedensten Tageszeitungen lesen konnte, darf nicht übersehen werden, dass die Legionäre bei maximaler Ausbeute nur 4 Punkte für ihre Mannschaft bringen können. Um zu gewinnen braucht es Siege der „Eigengewächse“. Österreichs Topkämpfer freuen sich erfahrungsgemäß auf das Aufeinandertreffen mit den sogenannten Ligastars. Erstens haben sie bei einer Niederlage nichts verlieren und zweitens sind sie bei Siegen gegen die meist höher eingeschätzten Legionäre die absoluten Heros. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder überraschende Siege, die für die Zuseher aus allen Lagern das sogenannte Salz in der Suppe waren. Jeden der nicht gerade ein eingefleischter Vereinsfan ist hat es doch gefreut als beispielsweise im letzten Jahr Peter Scharinger den Doppelweltmeister Dex Delmont aus den Niederlanden als Verlierer von der Matte schickte. Man darf also gespannt sein, ob Kämpfern wie Marcel Ott, Peter Scharinger, Rupert Riess, oder Max Schirnhofer Siege gegen Legionäre gelingen.

Es lohnt sich daher einen Blick auf die Kämpferstatistiken der Final-Teams zu werfen, um zu sehen wer schon im Grunddurchgang Anteil am Finaleinzug hatte und von wem dann ich im Finale einiges zu erwarten sein wird. Continue reading ‘Unsere Topathleten freuen sich auf Weltklassekonkurrenz’ »

Finalisten nützen Nachmeldefrist zur Verstärkung

Die Regelung in den Durchführungsbestimmungen zur 1. Bundesliga ist klar. Nur 2 Lizenzkämpfer (Ausländer oder Inländer) dürfen pro Durchgang und maximal 4 verschiedene im gesamten Bewerb eingesetzt werden. Wer also übers Jahr mit seinen Lizenzen sparsam umgegangen ist konnte noch bis Mittwoch 24.00 Uhr nachnennen. Und die mit Spannung erwarteten Verstärkungen für das Finale am Samstag können sich sehen lassen:

2 Neue für Meister Flachgau: Mit nur einem Lizenzkämpfer war man bisher bei Meister Flachgau im Grunddurchgang ausgekommen. Für das Finale wollte man aber doch auf Nummer sicher gehen und löste zusätzlich zu Schwergewichtler Barna BOR noch für den Slowenen Rok DRAKSIC (-66kg – u.a. WM-5. 2011 und EM-3. 2010 in Wien) und den Deutschen Rene SCHNEIDER (-73kg) eine Kampflizenz.

Halbfinalgegner UJZ Mühlviertel nützte ebenfalls noch die Möglichkeiten zur Verstärkung und verpflichtete den Slowaken Milan RANDL (-90kg) sowie mit Hilfe von Peter Seisenbacher, aktueller Nationalcoach in Georgien, die beiden Georgier Levan ZHORZHOLIANI (-100kg) und Varlam LIPARTELIANI (-90kg – Sieger beim Grand Prix in Abu Dhabi letzte Woche). Laut OÖ Nachrichten musste der Präsident der Mühlviertler, Franz Haugeneder aber erst von seiner Mannschaft für diese Aktion überredet werden. Noch aus dem Grunddurchgang stehen Dominik GERZER und Przemyslaw MATYJASZEK im Kader.

 

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Wie sehen die Final4-Trainer die Chancen ihrer Teams

Reini Pühringer entlockte den Trainern ihre Einschätzungen fürs Final4 Continue reading ‘Wie sehen die Final4-Trainer die Chancen ihrer Teams’ »

FINAL FOUR Countdown läuft

Nur noch wenige Tage bis zum großen Bundesliga – Finale! Hier noch einmal im Überblick
die Ergebnisse der vier Finalisten auf ihrem Weg ins FINAL FOUR.

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